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Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde Berlin-Pankow

Anschrift: Pradelstr. 11, 13187 Berlin

Gründung der Gemeinde: 1955

Einweihung des Lutherhauses: 1930

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Gründung und Namensgebung

Die wachsende Gemeinde Berlin-Pankow plante ab 1926 die Errichtung einer neuen Predigtstätte für den Gemeindeteil westlich der Mühlenstraße.
1928 erfolgte die Grundsteinleigung in der Pradelstraße, am 5.3.1930 die feierliche Einweihung. Zur Namensgebung "Lutherhaus" gibt es einen Beschluss im GKR vom 16.1.1930. Hintergründe und Diskussionen zur Namenswahl sind nicht überliefert. Der damalige Pfarrer Smisch sprach auch von einem "Haus der Sonne".
Die Architekten des Lutherhauses sind Rudolf Klante (auch verantw. für den Anbau des Pankower Rathauses, den Schulkomplex Görschstr. und das AOK-Gebäude in der Florapromenade) und Ernst Christian Pfannschmidt.

Geschichte

Die Kriegsjahre hatte das Haus zunächst gut überstanden, bis am 18. März 1945, einem Sonntagvormittag, eine Granate den gesamten Mittelteil durchschlug und den Kirchsaal zerstörte. Die Gemeinde, die sich zu einem Konfirmationsgottesdienst zusammengefunden hatte, konnte gerade noch rechtzeitig das Haus verlassen, so dass keine Opfer zu beklagen waren. Notdürftig ging das Gemeindeleben weiter bis im Jahr 1951 der neu ausgebaute Kirchsaal eingeweiht werden konnte.
Der Bau der Mauer 1961 trennte 1/3 des Gemeindegebietes ab, das im franz. Sektor lag. Der Kontakt mit der Luthergemeinde „Pankow-West wurde in den Jahren der Teilung gehalten; dort erfolgte der Neubau der Lutherkirche (1962/63). Am ersten Sonntag nach der Maueröffnung fand dann auch ein gemeinsamer Gottesdienst in der Wollankstr. statt.
Der Gemeindeteil Pankow-West fusionierte inzwischen zur Gemeinde „An der Panke“, die Lutherkirche in der Wollankstr. wurde 2004 abgerissen.

Heute

Seit 1998 existiert ein gemeinsamer GKR mit der Ev. KG Berlin-Nordend. Die Zusammenarbeit bündelt Kräfte.
Heute ist das Lutherhaus Zentrum eines aktiven Gemeindelebens mit Chor, Junger Gemeinde, Gesprächskreisen, kulturellen Veranstaltungen. Im Haus gibt es eine Kita.
Im Reformationsjahr 2017 und insbes. zum Kirchentag wurde dies deutlich: Unter dem Titel "Brücke Wollankstraße" fanden am 27.5. zwei Veranstaltungen mit großer Resonanz statt: „Der gottlose Osten“ und „Die Reformation und der Islam – damals und heute“.
Die Gemeinde betreute zum Kirchentag das Gemeinschaftsquartier im Carl-von Ossietzky-Gymnasium.

Letzte Änderung am: 05.10.2017